
Ernährung
bei Krebserkrankungen
Ernährungskonzepte bei Krebserkrankungen
Komplementärmedizin wird bei gynäkologischen Krebserkrankungen wie Brust – oder Unterleibskrebs ergänzend zur Standardtherapie eingesetzt, nicht als Ersatz. Sie verfolgt vor allem folgende Ziele:
- Linderung von Nebenwirkungen der Krebsbehandlung (z.B. Chemotherapie, Strahlentherapie) – Verbesserung der Lebensqualität und des Wohlbefindens
- Unterstützung bei der Bewältigung der Erkrankung, Stärkung von Körper und Psyche
- Förderung der Therapietreue, damit die Standardtherapie besser vertragen und vollständig durchgeführt werden kann
Wichtige Hinweise:
- Komplementärmedizin ersetzt nicht die schulmedizinische Tumortherapie und sollte immer in Absprache mit dem Behandlungsteam erfolgen.
- Es gibt evidenzbasierte Empfehlungen (z.B. S3-Leitlinie), welche Methoden sinnvoll und sicher sind.
- Zu den häufig eingesetzten Verfahren zählen z.B. Misteltherapie, Akupunktur, Entspannungsverfahren und naturheilkundliche Maßnahmen.
- Die Wirksamkeit ist je nach Methode unterschiedlich belegt; viele Verfahren helfen v.a. bei Symptomen und Lebensqualität, nicht nachweislich bei der Tumorheilung.
- Vorsicht vor unseriösen Anbietern, die Heilung versprechen oder zum Abbruch der Standardtherapie raten.
Fazit: Komplementärmedizin kann bei gynäkologischen Krebserkrankungen helfen, Nebenwirkungen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern, ersetzt aber keinesfalls die bewährten schulmedizinischen Therapien.